Kennst du das? Du steigst motiviert in ein Kaloriendefizit ein – sei es durch einen reinen Fastentag oder Intervallfasten – und kaum vergehen ein paar Stunden, klopft der Heißhunger an, während die Energie auf Sparflamme läuft. Das liegt nicht an fehlender Disziplin, sondern an einem Hormon namens GLP‑1. Erfahre jetzt, wie du seine natürliche Kraft nutzen kannst, um satt, fokussiert und ausgeglichen zu bleiben.
Das Problem: Heisshunger & Energieloch beim Kaloriendefizit
- Ständige Gedanken ans Essen schon zwei Stunden nach dem Frühstück.
- Konzentration im Keller, obwohl du eigentlich fokussiert arbeiten möchtest.
- Launische Stimmung durch Blutzucker‑Achterbahn.
Viele Diätwillige brechen genau hier ab. Nicht, weil sie undiszipliniert sind, sondern weil der Körper auf Energiesparen schaltet und appetitanregende Signale verstärkt.
Das Ziel: Lange satt, klar im Kopf
Stell dir vor, du…
- fühlst dich auch im Kaloriendefizit angenehm satt,
- behältst einen stabilen Blutzucker und
- bleibst mental wach und ausgeglichen – ohne künstliche Stimulanzien.
GLP‑1 – dein körpereigener Appetit‑Regulator
Glucagon‑like Peptide‑1 (GLP‑1) wird nach einer Mahlzeit im Darm freigesetzt. Es signalisiert dem Gehirn: „Satt, Energieversorgung gesichert.“ Gleichzeitig verlangsamt es die Magenentleerung und stabilisiert den Blutzucker.¹
Dr. Andrew Huberman beschreibt GLP‑1 auf seinem Podcast als „eine der elegantesten Natur‑Strategien gegen Heißhunger“. Er empfiehlt einen täglichen Tee aus Guayusa oder Mate – idealerweise morgens oder vor dem Training. Mehrfach aufgegossene Blätter intensivieren laut Huberman den Effekt, weil sich zusätzliche Polyphenole lösen.²
Hype versus Alltag
Pharmazeutische GLP‑1‑Agonisten (Semaglutid = Ozempic) senken Appetit effektiv, sind aber:
- rezeptpflichtig,
- teuer (mehrere 100 € pro Monat) und
- können Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Muskelschwund verursachen.³
Gesucht wird also eine pflanzliche Möglichkeit, die körpereigene GLP‑1‑Freisetzung zu stimulieren.

Warum aktuelle Strategien oft nicht reichen
- Protein‑Snacks & Ballaststoffe: gut, aber nicht immer praktisch und manchmal kalorienreich.
- Kaffee & Energy Drinks: dämpfen das Hungergefühl kurzfristig, führen aber später zum Crash.
- Kalorien‑Tracking & Willenskraft: wichtig, greift jedoch nicht gegen biologischen Hungertrieb.
- GLP‑1‑Injektionen: wirksam, aber hoher Preis und ärztliche Aufsicht nötig.
Guayusa – natürliche Aktivierung von GLP‑1
Guayusa‑Blätter (Ilex guayusa) enthalten spezifische Triterpene wie Ursolsäure, die den Rezeptor TGR5 aktivieren und damit die Ausschüttung von GLP‑1 erhöhen. Das zeigt eine Übersicht im Plants‑Journal 2025.
- Mehr GLP‑1 → weniger Heißhunger
- Langsam freiwerdendes Koffein für klares Denken ohne Zittern
- Polyphenole & L‑Theanin stabilisieren den Blutzucker und verhindern Energieabfälle
Was die Forschung zeigt
In den letzten Jahren haben Wissenschaftler begonnen, Guayusa und seine Verwandten systematisch auf ihren Einfluss auf GLP‑1 zu untersuchen – teils im Reagenzglas, teils an Tieren und ersten menschlichen Probanden.
Tiermodelle liefern den Proof of Concept. In einer 8‑wöchigen Studie senkte die langfristige Einnahme von Yerba Mate (botanisch eng verwandt mit Guayusa) die tägliche Futteraufnahme von Mäusen um 15 %. Parallel stieg der endogene GLP‑1‑Spiegel um rund 35 %.⁴ Die Autor:innen führen den Effekt auf die Aktivierung des Gallensäure‑Rezeptors TGR5 zurück – einem bekannten Trigger für GLP‑1‑Ausschüttung.
Phytochemische Analysen erklären das „Warum“. Ein umfassender Review aus 2025 identifizierte in Guayusa relevante Mengen Ursolsäure und weiterer Triterpene, die in Zellkulturen den TGR5‑Signalweg hochfahren und in Tierstudien die GLP‑1‑Sekretion ankurbeln.⁵ Damit liefert Guayusa einen pflanzlichen Weg, denselben Hormonschalter zu drücken, den synthetische GLP‑1‑Agonisten wie Semaglutid adressieren – allerdings ohne Rezeptpflicht und Spritze.
Noch keine großen Humanstudien? Richtig. Aber wie Dr. Huberman betont, ist genau hier die Forschungslücke, die natürliche Aktivatoren schließen können.² Kleinere Beobachtungen an Sportler:innen zeigen bereits, dass ein starker Guayusa‑Aufguss vor dem Training das Hungergefühl dämpft und die Wachheit steigert – ohne den Kaffeebedingten Pulsanstieg.
Ob du intermittierend fastest oder Kalorien reduzierst: Die Aktivierung deines körpereigenen GLP‑1 kann das Zünglein an der Waage sein. Guayusa liefert dafür einen natürlichen Ansatz – ohne Rezept, ohne Spritze.
Häufige Fragen – schnelle Antworten
2 g lose Guayusa mit 150 ml sprudelnd heißem Wasser (≈ 100 °C) übergießen, mindestens 5 Minuten ziehen lassen – gern länger, denn Guayusa wird nicht bitter. Du kannst INFUSE+ bei Bedarf auch stärker dosieren, ohne die typischen Kaffee-Nebenwirkungen wie Zittern oder Herzrasen zu erleben.
Ja. Selbst doppelte Dosierung zeigt kaum bitteren Geschmack und bewahrt die positive Wirkstoffbalance – ohne Kaffee‑Nebenwirkungen.
Mild, leicht süßlich mit einem dezenten Kräutertee-Aroma – weniger herb als Mate und längst nicht so bitter wie Kaffee; heiß oder als Cold Brew ein Genuss.
Morgens auf leeren Margen zum Fastenstart oder zwischen Mahlzeiten, um Heisshunger abzufangen.
Quellen
¹ Mechanisms of Action and Therapeutic Application of GLP‑1, Nat Rev Endocrinol (2023)
² Huberman Lab Podcast Episode „The Science of Hunger & GLP‑1 Agonists“ (17 Jun 2024)
³ Wall Street Journal: Ozempic & Wegovy im Wettbewerb, 30 Jul 2025
⁴ Health Benefits of Bioactive Compounds from the Genus Ilex, Nutrients (2018)
⁵ Guayusa (Ilex guayusa) – Ancestral Plant of Ecuador, Plants (2025)